Deutsches Sport & Olympia Museum - rein ins Geschehen

 

Olympische Erziehung
im Museum
Ein Text von
Dr. Christian Wacker

 

Die Olympische Charta


Werte - Wettkampf - Weltereignis

 

 

Zurück

Die Olympische Idee

Citius, altius, fortius –Schneller, Höher, Stärker

Dabei sein ist alles!

 

Pierre de Coubertin, der 1894 mit der Gründung des Internationalen Olympischen Komitees (IOC) die modernen Olympischen Spiele ins Leben rief, war der Überzeugung durch die Umsetzung von Olympischen Spielen eine innovative Erziehung der Völker zu erreichen.

 

IOC, Athen 1896
IOC in Athen 1896, von links nach rechts: Dr. Willibald Gebhardt, Baron Pierre de Coubertin,
Dr. Jiri Guth, Dimitrios Vikelas, Ferenc Kemény, Marshall Alexander Butovsky, General Viktor Balck

Coubertins Olympische Idee impliziert die Vermittlung und Verbreitung definierter Werte und die Olympischen Spiele sind Dreh und Angelpunkt seiner Vorstellungen. Die pädagogische Intention durch das Instrument des sportlichen Wettkampfs ein fortwährendes Streben nach besserer körperlicher aber auch geistiger Leistung zu erlernen und damit den Spannungsbogen zwischen Körper und Geist in eine zukunftsweisende Harmonie zu wandeln, findet sich heute im Herzen der Olympischen Erziehung wieder. Zudem wird bis heute bei den Olympischen Spielen ein Zusammenspiel von Kunst, Kultur und Sport in der Verbindung von Olympischem Zeremoniell, fairem Wettkampf sowie völkerverbindendem Erleben und kulturellem Rahmenprogramm erkennbar. Handlungs- und Rechtsgrundlage der Olympischen Bewegung ist die Olympische Charta.

 

Peking 2008, chinesische Kinder

Vor allem ist es wichtig, … dem Wettkampfsport das edle und ritterliche Wesen zu erhalten …, damit er in der Erziehung der modernen Völker weiterhin wirksam die bewundernswerte Rolle spielt, die ihm die griechischen Meister zuweisen.

Pierre de Coubertin, 1906

 

Die Olympische Idee ist für uns … der Begriff einer kräftigen Muskelkultur – gestützt einesteils auf den ritterlichen Geist … und zum anderen auf das ästhetische Wohlempfinden.

Pierre de Coubertin, 1908

Der Olympismus ist kein System, er ist eine geistige Haltung. 

Pierre de Coubertin, 1918

Für die heutige Zivilisationsgesellschaft ist es äußerst wichtig, wieder Kraft in die Muskeln, Ordnung und Klarheit in den Geist zu bringen. Aber sie muss ebenso Toleranz wieder in das Bewusstsein trichtern.

Pierre de Coubertin, o.J.

Das Hauptmerkmal des alten wie des neuzeitlichen Olympismus ist, dass er eine Religion darstellt … eine religio athletae.

Pierre de Coubertin, o.J.

Der antike Athlet ehrte die Götter … Grundsätzlich … hatte ich recht, um den erneuerten Olympismus ein gewandeltes religiöses Gefühl wiederherzustellen, das durch den Internationalismus und die Demokratie … vergrößert wurde – aber dennoch dasselbe, das die jungen Hellenen zum Fuß des Zeustempels führte – ehrgeizig nach dem Triumph ihrer Muskeln.

Pierre de Coubertin, o.J.

Die wahrhafte Religion des antiken Athleten bestand darin, dass er einen Eid schwor, redlich und uneigennützig, und vor allem darin, dass er sich zwang, ihn strikt zu halten.

Pierre de Coubertin, 1906

Pierre de Coubertin

Pierre de Coubertin (1863 - 1937)

 

 
 

 

zurück

 

Besucherservice
Höchster Fußballplatz von Köln
 
HauptNavigation
|Drucken SITEMAP|IMPRESSUM